Herzlich willkommen beim CulturClubMalsch
Liebe Kulturfreunde hier unsere nächsten Veranstaltungen:
24.09.2010 Holger Manthey am FlügelBürgerhaus
Malsch 20 Uhr Vorverkauf 10 €uro Abendkasse 12 €uro
Ein Piano-Solo Konzert
des Pianisten Holger Mantey
ist immer ein besonderes Highlight. Leise, zart und romantisch bis wild
und exstatisch erklingen die Kompositionen dieses außergewöhnlichen
Musikers, der auf geniale, dabei spielerische und virtuose Weise aus
den Klangwelten alter und moderner
Meister schöpft und daraus etwas Neues entstehen lässt.
Werke
bekannter Komponisten formt Holger Mantey auf ungewöhnliche Weise zu
etwas Neuem, Ungehörtem oder auch Unerhörtem. Zum Beispiel stürzt die
Königin der Nacht aus Mozarts
Zauberflöte aus ihren schwindelerregenden Koloratur-Höhen hinab in
splittrige Bebop-Wasserfälle. Chopins virtuose Etüde aus dem Opus
25 Zyklus findet sich in Gesellschaft eines für den Ragtime typischen Stride-Piano-Stils wieder.
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Nachschau:
MORITZ - im Bürgerhaus Malsch am 08.Mai 2010

Moritz bringt das Malscher Bürgerhaus zum Beben
Es fallen einem vor allem Naturgewalten ein, wenn man Vergleiche dafür sucht, was die Band „Moritz & The Horny Horns“ am Samstagabend auf der Bühne des Malscher CulturClubs abgeliefert hat. Vor nunmehr 29 Jahren von Norbert Moritz aus Durmersheim gegründet, ist Moritz allen Mode-Erscheinungen zum Trotz seiner Musik, dem „Old School Funk & Soul“ treu geblieben. Unter seiner Leitung ist die Musik der Band gereift, hat sich stets neu erfunden und aus sich selbst heraus weiterentwickelt. Was die 10 Musiker am vergangenen Samstag im Malscher Bürgerhaus präsentierten, war virtuos, ausdrucksstark, frisch und von leidenschaftlicher Spielfreude geprägt.
Der erste unter vielen Höhepunkten des Abends war ein Medley mit Titeln der legendären US-amerkanischen Jazzrock-Formation „Blood, Sweat & Tears“, die am 27. Juli im Karlsruher Tollhaus-Zeltival auftreten werden – natürlich zusammen mit Moritz! Das Repertoire verband alte Soulklassiker perfekt mit neuem, frischem Sound. „Den Großteil unseres Repertoires habe ich vor einem Jahr noch gar nicht gekannt“ so Norbert Moritz. Vor allem Songs der Gruppen Lighthouse, Cold Blood sowie der amerikanischen Funk-Band „Tower Of Power“ prägen das Programm von Moritz aber auch Titel von Michael Jackson oder Neil Young. In einer vom Publikum mit stehenden Ovationen geforderten Zugabe brachten Moritz ihre ureigene Interpretation des Beatles-Titels „Come Together“ zu Gehör.
Auf der von Lars Wolf perfekt ausgeleuchteten Bühne agierten 10 Vollblutmusiker, die es verstanden, das Publikum mit ihrer musikalischen Leidenschaft anzustecken. Sänger Mario Götz beeindruckte mit seiner perfekten Bluesstimme und seiner ihm eigenen Körpersprache. Für den stets pulsierenden Rhythmus, der bei vielen Zuschauern auch das Tanzbein stimulierte, zeichneten Jochen Ritter am Schlagzeug, Bernd Nold am Bass und Axel Schmid an der Gitarre verantwortlich. Mit dem jüngsten Bandmitglied Constantin Krieg an den Keyboards wird Moritz zum „Mehr-Generationen-Projekt“, denn auch sein Vater Alex Krieg drückte bereits bei Moritz die Tasten. Das „Gebläse“, wie Norbert Moritz seine Bläser liebevoll nennt, bilden Manfred Kinle, Bernhard Münchbach, Pirmin Ullrich, Frank Hampe und natürlich Norbert Moritz selbst, der an diesem Abend einmal mehr auch seinen virtuosen Umgang mit der Tuba unter Beweis stellte, die mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist.
Im kommenden Jahr feiern „Moritz“ ihr 30jähriges Bestehen. Man darf gespannt sein, was das Geburtstagsjahr musikalisch bringen wird! siehe weiter unter Bildergalerie
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Paul Güde beim CulturClubMalsch in Waldprechtsweier
Mit einer Geschichte über Schwalben. die jedes Frühjahr wiederkommen und im Herbst wieder fortziehen, ganz im Gegensatz zum Bauern, der an seine Scholle festgebunden ist, begann Paul Güde seinen Erzählabend in der zur Stimmung passenden Michaelskapelle in Waldprechtsweier. Paul Güde war 35 Jahre Gutsverwalter am Aspichhof bei Ottersweier. Dieser Hof hat sich als Kleinod seine eigene Welt bewahrt; es gibt nicht nur Kühe und Schweine, sondern auch noch Ziegen, Stallhasen und einen Esel, ganz wie es früher üblich war, als die Bauern noch Selbstversorger waren. Der Aspichhof ist gleichzeitig auch Heimat für geistig behinderte Erwachsene, die auch im Rentenalter auf dem Hof bleiben können und nicht abgeschoben werden. Von diesen Menschen erzählte Paul Güde sowohl lustige als auch melancholische Geschichten. Für ihn sind sie wie Familienmitglieder und nicht einfach behinderte Beschäftigte.
Auch die beiden Musiker aus Malsch, Carlos Vargas Vidal und Michael Kistner waren nicht Pausenfüller, nein, scheinbar wie abgesprochen passten sich ihre Musikstücke wunderbar in die Erzählstimmung von Paul Güde ein.
Ein harmonischer Abend für alle. DK
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Gelungener Tanzworkshop mit Elke Charlotte Pflock

Bei sommerlichen Temperaturen traf sich am vergangenen Samstag die noch kleine, aber sehr lustige Gruppe tanzfreudiger Menschen in der Michaelskapelle in Waldprechtsweier. Eingeladen vom CulturClubMalsch war die in der Region bekannte Tanzlehrerin Elke-Charlotte Pflock aus Herrenalb mit ihrem diatonischen Akkordeon. Einfache Schrittfolgen und Reihentänze wurden zuerst in der Kapelle einstudiert, was zum Teil schon zu Schweißperlen führte.
Deutsche historische Tänze wie der "Fröhliche Kreis", aber auch Bretonische Tänze, wie der "Hanter Dro" oder der "An Dro", mit Variationen der beiden, sorgte dafür, dass sich die Gruppe schnell näher kam und auch ein Gruppengefühl entstand. Französische Tänze, wie der "Laridée 8temps", machten sich natürlich auch in der Muskulatur anhaltend bemerkbar; getanzt wurde fünf Stunden lang, bis auf die Kaffeepause im Freien.
Nach der Kaffeepause bei selbst gebackenen Kuchen wurden die Tänze rund um die Linde vor der Michaelskapelle im Freien ausprobiert, was sowohl bei den Beteiligten, als auch den Senioren auf der Rundbank, zur Belustigung und Fröhlichkeit führte.
Alle waren sich einig, dass es eine Fortsetzung des Tanzkurses mit Elke-Charlotte Pflock geben sollte; vielleicht nächstes Frühjahr wieder in WPW. DK
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